Übersicht

Objektart

Spezial

Objekt ID

Kategorie

Status

Baujahr

Grundfläche

Hausfläche

Standort

Preis

Mehrfamilienhaus

Bestand

1393

ETW zum Verkauf

verfügbar

um 1930

53,69 bis 64,32 m²

ca. 541 m²

Chemnitz, Kapellenberg

112.000 bis 145.000 Euro

Objektart

Spezial

Objekt ID

Kategorie

Status

Baujahr

Grundfläche

Hausfläche

Standort

Preis

Mehrfamilienhaus

Bestand

1393

ETW zum Verkauf

verfügbar

um 1930

53,69 bis 64,32 m²

ca. 541 m²

Chemnitz, Kapellenberg

112.000 bis 145.000 Euro qm

Ausstattung

Balkon
Parkett
Personenaufzug
Gartenanteil
Fahrradstellplätze
Moderne Elektrotechnik
Pro Wohnung ein Kellerabteil
Begrünte Außenanlage
Neueste Sanitär und Heizungstechnik
Moderne Fliesen

Grundrisse

Standortbeschreibung

Lage im Stadtteil Kapellenberg:

Unser Mehrfamilienhaus in der Neefestraße im Chemnitzer Stadtteil Kapellenberg, welches um 1930 erbaut wurde, hat eine Gesamtwohnfläche von 540,82 Quadratmeter und beherbergt neun modern ausgestattete Wohnungen mit Wohnflächen von ca. 54 bis ca. 74 Quadratmeter. Im Erdgeschoss und den vier Obergeschossen befinden sich insgesamt neun Drei-Raum-Raumwohnungen. Diese Wohnungen sind ideal für Paare und kleine Familie geeignet. In 2020/21 wird das Gemeinschaftseigentum des Hauses saniert. Die Wohnungen 1, 2, 3, 7 und 9 sind nicht vermietet, sie erhalten eine neue Grundriss-Gestaltung und werden grundlegend modernisiert. Die Flure und Wohnräume erhalten einen stilvollen Parkettboden, die Bäder und Küchen einen hochfertigen Fliesenbelag. Die ausgewählten Sanitärobjekte unterstreichen das stilvolle und zeitlose Ambiente. Die übrigen vermieteten Wohnungen werden nach Möglichkeit mit Absprache des Mieters saniert. Um die Attraktivität des Wohnhauses noch zu steigern, wird die Balkonanlage saniert und mit einem neuen Geländer und Handläufen versehen. Unser Objekt liegt in einer ruhig gelegenen und begrünten Nebenstraße der Neefestraße.
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Der Stadtteil Kapellenberg:

Der Chemnitzer Stadtteil Kapellenberg entstand 1992/93 nach einem Beschluss des Stadtrats im Zuge der Neugliederung der Stadtteile. Er ist benannt nach der gleichnamigen 331,1 Meter hohen Erhebung zwischen dem Fluss Chemnitz und der Stollberger Straße. An diesen nur rund 1,1 Quadratkilometer großen Stadtteil grenzen die Chemnitzer Innenstadt und die Stadtteile Altchemnitz, Helbersdorf, Kappel und Kaßberg. Hier befindet sich auch der nördliche Teil des Stadtparks und die „Villa Esche“ sowie die im Jahr 2002 eingeweihte Synagoge der Jüdischen Gemeinde Chemnitz wie auch das Museum für sächsische Fahrzeuge in den historischen Stern-Garagen. Die Geschichte des Stadtteils Kapellenberg ist dicht verbunden mit der des ehemaligen „Stollberger Viertels“, wie dieses Gebiet einst genannt wurde. Hier siedelten sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts gut betuchte Bürger an und ließen entlang der Parkstraße imposante Villen errichten. Das wohl bekannteste Gebäude ist die „Villa Esche“, welche 1902/03 für den Industriellen Herbert Esche von dem Belgier Henry van de Velde im Jugendstil errichtet wurde. 1911 wurde das Gebäude an seiner Nordseite erweitert und der angrenzende Park erweitert. In den 1960er Jahren entstanden im Stadtteil zahlreiche DDR-Plattenbauten, welche in jüngster Zeit renoviert wurden, Balkone sowie einen knallbunten Anstrich bekamen. Die Neefestraße ist ideal gelegen, in fußläufiger Umgebung befinden sich eine Grundschule, drei Kindergärten, verschiedene Ärzte und gastronomische Einrichtungen. Die eben beschriebene „Villa Esche“ ist nur 800 Meter entfernt. Auch einige Einkaufsmöglichkeiten sind in der näheren Umgebung vorhanden. Auf der durch den Stadtteil führenden Stollberger Straße fährt die Straßenbahnlinie 4, mit der man innerhalb weniger Minuten das Stadtzentrum erreicht. An der Neefestraße befindet sich der Bahnhof Mitte, der eine direkte Verbindung nach Dresden und Zwickau schafft. Die Chemnitzer Altstadt mit ihren Einkaufsmöglichkeiten sowie kulturellen und kulinarischen Angeboten ist nur etwa 2.000 Meter entfernt.
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Die Stadt Chemnitz:

Das Chemnitzer Stadtmarketing verwendet den Claim „Stadt der Moderne“ und lässt in seiner Kommunikation keinen Zweifel am mutigen Selbstverständnis der Stadt, die zudem Ende Oktober zur Kulturhauptstadt Europas 2025 gekrönt wurde. Mit etwa 249.000 Einwohnern ist Chemnitz die drittgrößte Stadt in den Neuen Bundesländern, eine innovative sächsische Großstadt in direkter Nachbarschaft zu den Ländern Polen und Tschechien. Im Süden schließt sich das Erzgebirge an, welches das ganze Jahr eine begehrte touristische Anlaufstelle ist. Ungefähr 11.000 Studenten leben in Chemnitz, welche an der renommierten Technischen Universität eingeschrieben sind. Eine faszinierende Architektur spiegelt den Wandel der Zeit und den Geist derer, die die Stadt prägten: Industriedenkmäler, sanierte Gründerzeitviertel wie der Kaßberg, das Kaufhaus Schocken (Erich Mendelssohn), die Villa Esche (Henry van de Velde) oder die nach der Wende vollkommen veränderte Innenstadt (unter den namhaften Architekten Helmut Jahn, Hans Kollhoff sowie Christoph Ingenhoven) schlagen den Bogen vom Gestern ins Heute und vor allem ins Morgen. Denn Chemnitz gehört laut Wirtschaftswoche-Ranking zu den wachstumsstärksten Städten Deutschlands. Von den Erfolgen der Chemnitzer Wirtschaft zeugen bis heute neben zahlreichen beeindruckenden Industriebauten vor allem Wohngebäude der Gründerzeit, Jugendstilvillen sowie öffentliche und private Gebäude der Bauhausepoche. Auch der Künstler und Mitbegründer des Bauhauses Henry van de Velde hat mit der von ihm entworfenen Villa Esche seine Spuren in Chemnitz hinterlassen. Hier hat ein erstklassiges Restaurant Heimat gefunden. Für die gelungene Mischung aus Einzelhandel, Büro, Gastronomie, Wohnen, Freizeit und Kultur der neuen Stadtmitte gab es im Jahr 2006 den DIFA-Award für innerstädtische Quartiere. Die Bevölkerungsentwicklung in Chemnitz war durch starke Schwankungen geprägt. Bis zum Jahr 1989 stieg sie seit 1945 kontinuierlich an. Nach der Wende zeichnete sich ein anderer Trend ab. Ähnlich wie in anderen ostdeutschen Städten verringerte sich die Bevölkerung binnen weniger Jahre erheblich. Seit 2012 steigt die Bevölkerung erneut auf moderatem Niveau an. Prognosen gehen davon aus, dass die Einwohnerzahl aufgrund von Zuzügen durch Berufstätige die 250.000-Marke zeitnah knacken wird. Der Direktionsbezirk Chemnitz weist schon jetzt etwa 1,53 Millionen Personen auf. Insbesondere der Anteil an Ein- und Zweifamilienhaushalten wird sich in den kommenden Jahren vermutlich erhöhen, wodurch auch der Wohnimmobilienmarkt entscheidende Impulse erhält. Chemnitz besticht durch eine hervorragend ausgebaute Infrastruktur, es existieren schnelle Verbindungen von der Großstadt zu den umliegenden Städten sowie in alle europäischen Ballungsregionen. Die Entfernung zur Landeshauptstadt Dresden beträgt nur etwa 70 Kilometer, nur knapp 50 Fahrminuten sind es mit dem Auto zum internationalen Flughafen der Stadt Dresden. Gut eine Stunde benötigen Autofahrer zum Flughafen Leipzig/Halle. Das europäische Luftdrehkreuz von DHL in Leipzig ermöglicht es, zahlreiche Express- und Logistikoptionen zu nutzen. Chemnitz durchlaufen die Autobahnen A4 und A72, zusätzlich umschließen fünf Bundesstraßen das Stadtzentrum. Der innerstädtische öffentliche Nahverkehr setzt sich aus fünf Straßenbahnlinien, 27 Regionalbuslinien und 25 Stadtbuslinien zusammen. Keine andere Stadt in Mitteldeutschland ist stärker industrialisiert als Chemnitz und das aufgrund einer langen Tradition. Auch heute nimmt das produzierende Gewerbe einen hohen Stellenwert ein, vor allem die Branchen Maschinenbau und Automobilindustrie sind stark vertreten. Diese wiederum sind eng vernetzt mit der Metallverarbeitung, der Beschichtungstechnik, der Werkstofftechnik und der Mikrosystemtechnik. Die Arbeitslosenquote lag zum 31. Dezember mit 6,3 Prozent so niedrig wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Die Technische Universität Chemnitz wurde bereits 1836 gegründet und ist eine der renommiertesten Hochschulen in Deutschland im Bereich der Technik. Zusätzlich gibt es etwa 50 Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, die einen dynamischen Innovationsprozess der lokalen Betriebe unterstützen. Die Innovationskraft von Chemnitz zeigt sich auch in den Patenten. Die Anmeldungszahl ist seit 2005 um 67 Prozent angestiegen. Es gibt insgesamt 90 Schulen, zu denen Grund- und Oberschulen ebenso gehören wie Gymnasien. Am Sportgymnasium studierten bereits Spitzensportler wie Lars Riedel, Michael Ballack und Katharina Witt. Chemnitz ist eine kleine Großstadt, die jedoch über ein vielfältiges Kulturangebot verfügt. Zu d diesem trägt der hohe Prozentsatz an Studenten erheblich bei, die vor allem die Gastronomie beleben. Die Stadt besitzt ein Fünfspartentheater mit dem Figurentheater, dem Ballett, der Philharmonie, der Oper und dem Schauspielhaus. Museen und Kinos runden das kulturelle Angebot ab. Chemnitz hat einen Immobilienmarkt, den Investoren bisher gemieden haben. Dies führte dazu, dass die Neubautätigkeit verhalten ist. Genau hierin liegt jedoch das Potenzial: Die positive Wanderungsbilanz von Berufstätigen sorgt für eine stete Nachfrage nach Wohnraum in guten sowie sehr guten Lagen. Das geringe Angebot wird dieser Nachfrage derzeit nicht gerecht. Wichtig für die Vermietbarkeit in Chemnitz ist eine hohe Qualität der Wohnungen. Die Wohn- und Kaufpreise in Chemnitz werden weiterhin auf einem moderaten Niveau steigen, sofern sich das Objekt in guter oder sogar in einer Top-Lage befindet (Fotos, Pläne: RMC Rendite Management Concept GmbH/Stadtverwaltung Chemnitz).
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